02.02.2018

Frannz


Am nieseligen Januar-Nachmittag ist das Restaurant Frannz später ganz leer. Ich weiß, dass mir der Halloumi-Burger letztes Mal schon nur so mittel geschmeckt hat, aber weil es so gemütlich ist und die Kellnerin so viel Wohlgefühl verbreitet, esse ich wieder einen. Als Christine und ich später die einzigen Gäste sind, setzt die Kellnerin sich mit dem Koch an einen Tisch in der Nähe und sie essen auch etwas. „Die zeichnen doch gerade so schön“, sagt sie vorher noch zum Koch, der vielleicht gefragt hat, ob sie sich denn vom Tresen entfernen kann. Die Frage des Kochs war untergegangen in – wahrscheinlich – Sweet Dreams oder Power of Love, denn so etwas lief die ganze Zeit und versetzte mich in die Schulzeit zurück. (´So was, wie auf WDR 2 immer gespielt wird, winkte ein Freund nur müde ab, als ich später schwärmte. Er war nicht vor Ort und kann nicht wissen, dass beim Zeichnen im Frannz auch Musik, die vielleicht nur so mittel ist, ziemlich gut kommt.)

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