21.01.2017

Baudenkmäler in der Zitadelle Spandau

Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler - so heißt die Ausstellung in der Zitadelle Spandau. Dorthin führte uns Thomas heute zum Zeichnen. Überlebensgroße Ritter, Feldherren und Könige standen stolz vor weißgetünchten Ziegelwänden (wenn auch oft ohne Nasen). Es hatte was von einem stummen Theater.

Hier der Alte Fritz "mit'm appen Arm", wie der Berliner sagen würde...


Und der hier hat's mir als Motiv besonders angetan: Der tonnenschwere Kopf des Lenin aus rosa Granit. Erst enthauptet, im Wald vergraben, dann wieder ausgebuddelt, und nun liegt er hier und balanciert auf seiner rechten Wange...



12.01.2017

Berliner Dom

Kirchen, vor allem so prunkvolle, von innen zu zeichnen, ist eine Herausforderung. So lief ich im Dom hin und her und wußte nicht, wo ich anfangen sollte. Die Treppe führte mich auf die Empore, wo ich angenehm und warm sitzen und erst mal den Blick wandern lassen konnte. Mit Bleistift zeichnete ich grob die drei Bögen und die Rundung der Kuppel, dann fing ich mit Tinte mit den beiden Figuren auf den Säulen an (Zwingli und Luther), dann die Säulen, die daneben usw. bis sich der Raum langsam mit Linien füllte. Farbe folgte. Die Glasfenster habe ich zuhause nach einem Foto coloriert, denn es wurde schon dunkel im Dom und ich konnte nicht mehr viel erkennen.
Der Ausschnitt zeigt den Teil oberhalb der Kanzel (in der Mitte zu erkennen) und des Altars (im rechten Bogen unter den bunten Fenstern, nicht mehr mit auf dem Bild).


Danach habe ich im Dommuseum (noch ein Stockwerk höher) zwei Modelle von Engelkonsolen auf schon vorher präparierte Postkarten gezeichnet.



11.01.2017

USk-Treffen im Berliner Dom


Der gigantische Innenraum des Berliner Doms ist eine Herausforderung. Am liebsten möchte man einmal rundum malen und die riesige Kuppel noch dazu, riskiert dann aber Halsverdrehungen 3. Grades... Daher erstmal eine Skizze von der Empore, wo man heute auch noch die Krippe aufgebaut sieht - beobachtet von Melanchthon und Calvin...



Dann doch lieber noch ein "Detail": Der Fuß eines mindestens menschengroßen Leuchters...




[Aquarellbuch Kunst&Papier (160g, 17x24cm), Super5-Tinte, Schmincke Horadam]
von Marisa Kirko.


08.01.2017

Horst-Dohm-Eistadion


Es liegt ein wenig Schnee, so dass die ca.10 m hohe, fichtenbewachsene Böschung am Rande der Gegengerade des Eisrings bei entsprechender Sehnsucht alpin anmutet.

Diesen Sonntag ist das Eisstadion besonders voll, um 14:00 öffnet die Innenfläche und auch der Aussenring bleibt noch 1 Stunde auf. Das frische Eis lockt viele nach Innen.

29.12.2016

Café-Zeichnungen

Ein bisschen Wartezeit mit Zeichnen überbrücken, während mein Auto einen neuen Außenspiegel bekommt. Café Bianco Nero in Tegel.

 

Und in der kleinen Tapas-Bar Esstilo in Pankow


22.12.2016

21 Dez 2016


Von 'meiner' U-Bahn-Station zur Deutschen Oper sind es 2 Stationen. Meine Tochter war Abendes in der Oper, ich hole sie ab. Zuvor fahre ich noch 2 Stationen weiter, zum Zoo, steige die Treppe vor dem 'Zoofenster' hoch und gehe zur Ecke Hardenbergstrasse / Kantstrasse. Ich stehe eine Weile vor den Blumen und Kerzen, die um den Pfeiler gegenüber der Ecke des Breitscheidplatz gelegt wurden.

Links gegenüber ist das Kino, dort habe ich im August gesessen und den Platz um die Gedächtniskirche gezeichnet - an einem Abend mit warmer Luft und vielen herumziehenden Menschen.

Heute zeichne ich nicht, sondern lege eine mitgebrachte Papierblume zu den anderen Blumen und steige wieder in die U-Bahn.

16.12.2016

SoLuna

Lange Zeit war Berlin berüchtigt für die unterirdische Qualität seiner Bäckereien. Mittlerweile teilt sich die Szene in die überall üblichen Backshops und Bäckereien mit eigener Backstube und handwerklichem Anspruch (und höheren Preisen natürlich). SoLuna in der Kreuzberger Gneisenaustraße gehört zur letzten Kategorie: ein bekennender "Slow Food"- Laden mit wenigen, sehr guten Brotsorten, Ölen und ausgesuchten Spezialitäten. Außerdem gibt es ein paar Stühle und einen wirklich guten Capuccino. Stift und Papier habe ich selbst dabei.

"SoLuna Brot und Oel" steht über der Tür.

08.12.2016

04.12.2016

Arminiusmarkthalle

Jeden Winter zeichnen wir mindestens einmal in der Markthalle in Moabit. Und immer sieht die Halle etwas anders aus. Alte Stände verschwinden, neue Stände entstehen. Die vernachlässigte Ecke hinten rechts wird jetzt durch einen Taco-Stand mit VW-Bus und ein österreichisches Restaurant belebt, der Obststand neben dem Alimentari e Vini ist einem teuren Burgerladen gewichen (tja, Pulled-Pork ist eben hipper als Obst und Gemüse...) und das Hofladen-Restaurant ("Wohnzimmer") hat einen zusätzlichen schönen Raum bekommen, wo früher ein Ramschladen drin war (eine große Verbesserung).

Hier der Blick auf den Tresen und das kleine Separee des Hofladens. Es war noch ziemlich leer. Später war der Vorhang des Separees zu. Wollte da jemand ungestört speisen?

Der Hinterausgang mit einer Ecke des Cafés "Thussi & Armin" in Reihe 10


Besucher des Cafés


Die Kühltheke des "Alimentari e Vini" 

 und noch ein kleines Detail der wunderbaren Hallenarchitektur (am Kapitell fehlt schon ein Blatt)


02.12.2016

Malwine

161202_malwine
Heute morgen liegt gegenüber dem alten Heizkraftwerk dieser bewohnbare Kahn.

Die Bäume am Ilburger Ufer sind kahl, Laub schwimmt im Wasser und sammelt sich an der Ufermauer der Spree.