09.07.2018

Zeichenwanderung in Tegel

Zu zehnt wollten wir von Tegel nach Tegelort laufen (ca. 6,5 km) und auf der Strecke zeichnen. Erster Stopp war am Schloss Tegel, wo sich die meisten von uns lieber den schönen Wirtschaftshofgebäuden zuwandten, da das Schloss selber recht schlicht und schmucklos ist. Nächster Stopp: der "Archaische Erzengel von Heiligensee" von Siegfried Kühl, zum Andenken an Hannah Höch 1989 zu ihrem 100. Geburtstag erschaffen. Er schaut auf den weiten Tegeler See hinaus.


Weiter ging es durch den Wald und zum Wildgehege mit Wildschweinen und Damwild. Die Frischlinge quiekten manchmal so dramatisch, als wenn der Teufel hinter ihnen her wäre. Dabei wurden sie nur von den Großen auf der Suche nach Leckereien zur Seite geschoben.


Ein paar Meter weiter befindet sich eine Badestelle, wo dieses Paar lange Zeit versonnen auf den See blickte.
Die halbe Strecke war geschafft. Aber ein plötzliches Bedürfnis nach großen Eisbechern ließ uns wieder den Rückweg nach Alt-Tegel antreten. Auf dem Weg fanden wir diesen toten Maulwurf, den jemand auf einen Baumstumpf gelegt hatte.


Nach dem Eisessen, als die anderen ihren Heimweg angetreten hatten, ließen Marisa und ich den schönen Tag bei einem Hugo im Biergarten am See ausklingen. Ein herrlicher Sonntag mit perfektem Wetter.

23.06.2018

Kein Kimuchi


Der Chef des 'Little Tokyo' meint, bei ihm sei es wie bei der WM, Kimuchi sei leider aus. Ich bin etwas verwirrt und bestelle stattdessen Wakame. Der Laden ist ziemlich leer. Er bringt Wakame und stellt sich in die Tür, Nachbarn kommen vorbei, man unterhält sich. Unten neben der Treppe zur Küche steht ein kleiner Fernseher, natürlich läuft Fußball, und ich bekomme erst jetzt mit, dass Südkorea wohl gerade aus dem Turnier ausgeschieden ist. Endlich verstehe ich den Witz.

03.06.2018

Balkon in Tegel

Nachdem ich mich in den letzten, sehr heißen Tagen im Zimmer verschanzt hatte, habe ich heute mal das kühlere Wetter auf dem Balkon genossen.


22.05.2018

Sabór a mí


Karneval der Kulturen 2018
Mexikanischer Essen-Stand "Sabor a mí" auf dem Straßenfest.


18.05.2018

Ems

An der Ufermauer gegenüber des Schlossparkes liegt dieser Kahn namens "Ems" in der Spree. Vorne auf der Plattform ist ein Kran mit Sitz und auch sonst sieht alles nach Arbeit aus, auch wenn jetzt, um 21:00 keiner mehr da ist.

Passanten fragen mich, ob ich 'damit' in irgendeiner Verbindung stehe, sie würden gerne wissen, was hier eigentlich gemacht wird?- ne, würde mich auch interessieren.

Bei der verrichteten Arbeit scheint wohl ernsthaft Gefahr zu bestehen, ins Wasser zu fallen, schließe ich aus der großen Zahl von Rettungsringen in meinem Blickfeld..

Marheinekeplatz

Nach Erledigungen in Kreuzberg traf ich mich mit D. zum Zeichnen im Matzbach, dem Restaurant im alten Teil der Marheinekemarkthalle. Dort kann man wunderbar draußen sitzen und sich in dieser ansonsten trubeligen Gegend entspannen. Liegt es vielleicht am Entspannungseffekt des Wasserrauschens? Oder sind es die Kinder, die selbstvergessen im Wasser spielen?



Eine Frau wartete auf jemanden, der nicht kam. Sie guckte sich immer wieder in alle Richtungen um. Oder schlug sie nur Zeit tot? Später kam sie mit einem Kind wieder zurück.

Ein junger Mann redete mit seinem Kumpel, der sich leider entfernte, als ich gerade zum Zeichnen ansetzen wollte. Und viele originelle Gestalten liefen zu schnell an uns vorbei und ließen sich nicht zeichnen. "Wie schade" dachten wir oft.


12.05.2018

Manu Katche im Lido

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Donnerstag Abend spielte Manu Katche zum XJazz-Festival im Lido in der Cuvrystrasse. Der Saal war gut gefüllt und die Musiker spielten uhrwerkartig funklastige Musik.

06.05.2018

Freibadsaison


Am Sonntag ist das Olympiabad trotz warmen Wetters nicht sehr voll. Im großen Becken kann man kollisionsfrei Bahnen schwimmen und am Eis-Kiosk hinter dem Sprungturm sind gerade mal drei Leute vor mir.


Der Zoo im Mai

Gestern habe ich mir einen Zoobesuch gegönnt, einfach um bei schönstem Wetter zu entspannen. Da ging das Zeichnen fast von selbst.

Gleich am Eingang ein Publikumsmagnet: die Asiatischen Elefanten. Dahinter sind die neuen Hochhäuser am Breitscheidtplatz zu sehen.

Knapp dahinter die Sibirischen Steinböcke. Hier liegen gut getarnt zwei Weibchen und ein Jungtier im Fels. Zwei andere Weibchen wollten auf einem schmalen Absatz aneinander vorbei. Da krachten die Hörner aufeinander, bis eine Platz machte und runtersprang. Die Männchen mit den riesigen Hörnern liegen meist dösend im schattigen Graben.

(Diese beiden Zeichnungen habe ich im Stehen zwischen den Leuten gezeichnet und deshalb zuhause coloriert)

Mit dem Neubau des Pandageheges wurde auch dieser chinesische Pavillon aufgestellt.


Und zum Schluss noch einen schönen Vogel auf Postkarte gebannt:



23.04.2018

Prenzlberg von hinten II

Diese Häuseransicht hat es mir angetan. Von einer Fußgängerbrücke über dem S-Bahngelände zwischen der Dänen- und der Kopenhagener Straße hat man diesen schönen Blick auf die runtergekommenen Rückseiten. Wunderbar!
Hier eine kleine Aquarellskizze (17 x 24 cm), komplett ohne Vorzeichnung. Ich habe nur Farbflächen gesetzt (bis auf die Graffiti). Das sollte eine Aufwärmskizze sein für eine größere Zeichnung derselben Ansicht. Mit der größeren bin ich allerdings nicht zufrieden. So bleibt es bei dieser.



21.04.2018

Café Auster am Haus der Kulturen der Welt

Ein schöner Frühlingstag, an dem es uns nach draußen ins Café an der Spree zog und wir das architektonisch wertvolle Foyer links liegen ließen.