24.02.2017

Die Hand

...mit der Uhr. Jeder, der öfter mal nach Moabit fährt, kennt sie. Seit 1975 steht die Bronzeplastik von Joachim Schmettau vor dem Gymnasium Tiergarten an der Lessingstraße. Ich habe schon als Kind vom Auto aus nach ihr Ausschau gehalten und mag sie immer noch sehr. Sie ist übrigens auch in einem frühen Depeche Mode-Video zu sehen (kurz vor Ende) bei "Everything counts".



Ich habe sie von der Fußgängermittelinsel einer stark befahrenen Kreuzung aus auf eine Postkarte gezeichnet.

20.02.2017

Clärchens Ballhaus

Wirklich ein skurriler Ort. Das Licht ist angemessen schummrig, daher habe ich die Farben gar nicht ausgepackt und nur hell/dunkel gezeichnet. Die Teilnehmer des seltsamen Tanzkurses fand ich bald spannender als den Saal (der ist aber auch sehenswert.)

an der Decke eine riesige Discokugel, an den Wänden Glitter.
Es wird getanzt.



19.02.2017

Kantinenlesen

"Gipfeltreffen der Berliner Lesebühnen", streckenweise sehr unterhaltsam und angriffslustig (und: Ja, es wurde trotz winterlicher Temperaturen rückenfrei getragen)

Clärchens Ballhaus

Zeichentreffen im Ballhaus. Wir waren Zeugen eines skurrilen Tanzkurses. Es wurde die "Quadrille" geprobt für einen Faschingsball. Ein höfischer Tanz aus Napoleons Zeiten zu marschähnlicher Musik, dazu ein weiblicher Tanzlehrer-Feldwebel mit durchdringender Stimme. Ich dachte, gleich kommt Kaiser Wilhelm eingeritten!





Danach habe ich Freunde auf einer privaten kleinen Feier in Schöneberg getroffen.




 Und hier noch ein paar junge Leute in der U6.

16.02.2017

im Haus Huth

Am Vortag der Berlinale-Eröffnung wird sich hier am Potsdamer Platz über Regisseur_innen und ihre Filme unterhalten und werden in konzentrierter Arbeit Stundenpläne für die kommenden Kino-Tage erarbeitet. Mit einsetzender Dämmerung wurden vorher unsichtbare, in den Bäumen hängende Leuchtröhren sichtbar, in denen in ständiger Wiederholung Licht von oben nach unten rast.

Das Haus Huth (auch: Weinhaus Huth) fällt als Altbau am Potsdamer Platz sehr aus dem Rahmen. Während der Teilung Berlins stand es allein auf freier Fläche, benachbart nur von der Mauer. Die Standhaftigkeit des Hauses rührt von seinem Stahlskelett, das ursprünglich wegen der Lagerung großer Mengen Weins für nötig erachtet worden war.

05.02.2017

König Otto in der ehemaligen Kindl-Brauerei

Das Berliner Urban-Sketcher-Treffen im "König Otto", dem "Kafenion" in der Kindl-Brauerei, war gut besucht. Eine schöne Kulisse für uns...


Danach noch in das Neuköllner Café/Bar "Frollein Langner" - kuriose Orte gibt es in Berlin... Hier kann man den super lecker Schoko-Kuchen auch gleich in der Wanne genießen (umsichtigerweise auch ohne Wasser drin ;-) ).


Marisa Kirko.

04.02.2017

Kindl-Brauerei

In der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln befindet sich jetzt das "Zentrum für zeitgenössische Kunst". Dort trafen wir uns heute im Café "König Otto" im Sudhaus der Brauerei. Um die 18 ZeichnerInnen saßen allein oder paarweise an den kleinen Tischen im Raum verteilt. Andere Besucher staunten oder wunderten sich, und ein Mädchen zeichnete gleich mit.



Später sind wir noch zu dritt im "Frollein Langner" gelandet (ein paar Straßen weiter). Sehr gemütlicher Laden mit toller Musik und einer Badewanne im Raum, in der man auch sitzen und trinken kann.


ORDER AT THE BAR BABY steht da in Pink auf der Schranktür.

21.01.2017

Baudenkmäler in der Zitadelle Spandau

Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler - so heißt die Ausstellung in der Zitadelle Spandau. Dorthin führte uns Thomas heute zum Zeichnen. Überlebensgroße Ritter, Feldherren und Könige standen stolz vor weißgetünchten Ziegelwänden (wenn auch oft ohne Nasen). Es hatte was von einem stummen Theater.

Hier der Alte Fritz "mit'm appen Arm", wie der Berliner sagen würde...


Und der hier hat's mir als Motiv besonders angetan: Der tonnenschwere Kopf des Lenin aus rosa Granit. Erst enthauptet, im Wald vergraben, dann wieder ausgebuddelt, und nun liegt er hier und balanciert auf seiner rechten Wange...



12.01.2017

Berliner Dom

Kirchen, vor allem so prunkvolle, von innen zu zeichnen, ist eine Herausforderung. So lief ich im Dom hin und her und wußte nicht, wo ich anfangen sollte. Die Treppe führte mich auf die Empore, wo ich angenehm und warm sitzen und erst mal den Blick wandern lassen konnte. Mit Bleistift zeichnete ich grob die drei Bögen und die Rundung der Kuppel, dann fing ich mit Tinte mit den beiden Figuren auf den Säulen an (Zwingli und Luther), dann die Säulen, die daneben usw. bis sich der Raum langsam mit Linien füllte. Farbe folgte. Die Glasfenster habe ich zuhause nach einem Foto coloriert, denn es wurde schon dunkel im Dom und ich konnte nicht mehr viel erkennen.
Der Ausschnitt zeigt den Teil oberhalb der Kanzel (in der Mitte zu erkennen) und des Altars (im rechten Bogen unter den bunten Fenstern, nicht mehr mit auf dem Bild).


Danach habe ich im Dommuseum (noch ein Stockwerk höher) zwei Modelle von Engelkonsolen auf schon vorher präparierte Postkarten gezeichnet.



11.01.2017

USk-Treffen im Berliner Dom


Der gigantische Innenraum des Berliner Doms ist eine Herausforderung. Am liebsten möchte man einmal rundum malen und die riesige Kuppel noch dazu, riskiert dann aber Halsverdrehungen 3. Grades... Daher erstmal eine Skizze von der Empore, wo man heute auch noch die Krippe aufgebaut sieht - beobachtet von Melanchthon und Calvin...



Dann doch lieber noch ein "Detail": Der Fuß eines mindestens menschengroßen Leuchters...




[Aquarellbuch Kunst&Papier (160g, 17x24cm), Super5-Tinte, Schmincke Horadam]
von Marisa Kirko.